Archiv der Kategorie: Horror

Grabbers

Grabbers-DVD-Cover-FSK-16Grabbers ist eine Horror-Komödie von Regisseur Jon Wright und Autor Kevin Lehane. Die Hauptrollen spielen Ruth Bradley und Richard Coyle.

Eine kleinen irische Ferieninsel wird von blutsaugenden Aliens angegriffen. Die letzte Rettung der Inselbewohner ist das örtliche Pub, da die Tentakel-bewehrten Monster, ganz im Gegensatz zu ihren typisch irischen Opfern, keinen Alkohol vertragen.

Aus der irrwitzigen Idee hinter Grabbers wurde mit guten Effekten und Schauspielern eine sehr gelungene Horror-Komödie. Der irische Humor trifft meist genau ins Schwarze und die feuchtfröhlich feiernden Dorfbewohner(im original mit herrlichem Akzent) machen einem schon vom zusehen Lust mitzumachen! Dass die Macher sich von Klassikern wie Tremors und Gremlins inspiriert sahen, merkt man sofort. Wobei die Mischung aus verrückten Monstern, einer von der Außenwelt abgeschlossenen Lokation und skurrilen Haupt- und Nebencharakteren besonders an den Tremors-Charme erinnert! Abgerundet wird dieses Filmerlebnis noch durch  Outtakes und ein Behind the Scenes!

8,5/10

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Slither und James Gunn

MV5BMTYxMDgzMjA5OV5BMl5BanBnXkFtZTcwMzMwMTUxNw@@._V1._SY314_CR10,0,214,314_Bei Slither handelt es sich um eine Sci-Fi-Horror-Komödie geschrieben und inszeniert von James Gunn, der nach seinen Anfängen bei Troma vor allem als Autor der Scooby-Doo Filme(2002/2004) und des Dawn of the Dead Remakes(2004) bekannt wurde. 2006 kam Slither , 2010 folgte Super (ebenfalls als Autor und Regisseur) und 2012 das Videospiel Lollipop Chainsaw (Autor), zur Zeit ist Gunn als Autor(Screenplay) und Regisseur für Marvels, 2014 erscheinendem, Guardians of the Galaxy tätig.

slitherNathan Fillion ist Sheriff Bill Pardy und muss sich mit seinem Team aus  Kleinstadt-Cops und der attraktiven Lehrerin Starla Grant(Elizabeth Banks) gegen die Invasion von schleimigen Weltraumschnecken wehren.

Slither ist nicht der beste Film aller Zeiten aber mir würde nichts einfallen, was ihn besser machen könnte. Jede Verbesserung, etwa bei den Schauspielern oder den Effekten, hätte den Film etwas von seinem Trash-Charme genommen und gerade der ist es, der den Film so besonders macht. Die Hauptrollen sind perfekt besetzt, die Nebenfiguren schön schräg und der Humor großartig, was nicht zuletzt an Nathan Fillion liegt. Von mir eine absolute Kaufempfehlung!

8/10

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Mein bescheidenes FFF-Line-up

Heute und Morgen finden, zumindest hier in Berlin und in Hamburg, die Fantasy Filmfest Nights statt. Wobei das Wort Nights nicht zu wörtlich zu nehmen ist, denn mein filmischer Exkurs führt mich heute um 13,30 Uhr und um 15,30Uhr zum Potsdamer Platz, um mir Rosewood Lane und REC 3 anzusehen. Morgen Abend (19,15 Uhr)  mache ich mich dann erneut auf den Weg um Cronicle zu sehen.

ROSEWOOD LANE 

[REC]³ GENESIS 

CHRONICLE

The Shrine

The Shrine ist ein in Polen spielender, amerikanischer Film von Jon Knautz.

The Shrine ist ein guter Horrorfilm, der zwar seine Schwächen hat, diese aber durch seine erfrischenden Ideen wieder ausgleicht. Die Schauspieler machen ihren Job gut. Die Stärken des Films sind eindeutig die Atmosphäre und der besondere Look.  Außerdem gibt des am Ende einen schönen Twist. In Erinnerung bleiben einem vor allem die absolut angsteinflößende Statue und mein persönlicher Liebling, der Badass-Armbrust-Pole, gespielt von Trevor Matthews der auch als Writer und executive producer bei the Shrine tätig war!

… an dieser Stelle noch ein Dank an Rotze, ohne dessen Review ich diese kleine Perle verpasst hätte!

85%

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Die Nacht der Vogelscheuche – 30 Jahre Vogelscheuchen- Horror

„Dark Night of the Scarecrow“ ist ein Horrorfilm der 1981 von Frank De Felitta fürs Fernsehen gedreht wurde und jetzt als „30 Jahre Jubiläums- Edition“ auf DVD erschienen ist.

Nach einem schrecklichen Unfall, wird der geistig zurückgebliebene aber gutmütige Bubba des Mordes bezichtigt. Dies nehmen der Postbote Otis und seine Freunde zum Anlass sich zusammenzurotten und den sich in einer Vogelscheuche versteckenden Bubba zu erschießen. Doch so tot scheint Bubba gar nicht zu sein.

Der Film wird zwar als „Begründer des Vogelscheuchen- Horrors“ bezeichnet, leider ist eben diese Vogelscheuche kaum in Aktion zu sehen. Eigentlich ist es ein Geisterfilm, der damals vieleicht zum fürchten war, heute aber niemanden mehr erschreckt. Vor allem der Mangel an Gore lässt auch die 18er Freigabe etwas fragwürdig erscheinen. Was allerdings positiv auffällt ist, dass das wachsende Misstrauen, das unter den Männern aufkommt sehr gut umgesetzt ist. zuletzt muss ich noch vor der englischen Sprachausgebe warnen, diese ist schrecklich und kaum zu verstehen. Letztenendes ist „Die Nacht der Vogelscheuche“ ein leider schlecht gealterter aber trotzdem recht stimmungsvoller Horror- Klassiker.

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