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Störtebeker Festspiele 11: „Der Schatz der Templer“

wer ihn nicht kennt, Klaus Störtebeker war ein deutscher Pirat und, laut der legende, so eine art Robin Hood der meere! er soll, als er und seine männer zum tode durch enthauptung verurteilt wurden, den bürgermeister überredet haben, dass jene seiner männer an denen er nach seiner enthauptung noch vorbeilaufen könne, begnadigt werden. laut legende soll er an 11 männern vorbeigekommen sein bevor ihm der henker den richtblock vor die füße warf, der bürgermeister allerdings brach sein wort und ließ alle männer köpfen!(das ist übrigens kein spoiler, das wird einem vor jeder vorstellung aus dem off erzählt)

die Störtebeker Festspiele erzählen jedes jahr einen teil der geschichte Störtebekers. dieses jahr war der letzte der 3 teile, die von Störtebekers schatz erzählen, an der reihe, der insgesaamt den vorletzten teil der gesammten geschichte darstellt! Leider ist dies wohl der teil, der am wenigsten mit Störtebeker an sich zu tun hat. eigentlich handelt die geschichte vom Schottischen könig und seinen bruder, der versucht, selbst könig zu werden! Störti und seine gesellen tauchen nur ab und zu auf um einen wichtigen schwertkampf mit zu entscheiden oder sich mit den templern anzulegen, um an deren Gold zu kommen! schauspielerisch hat mein Hollywood-verwöhntes auge zwar keine glanzleistungen erblickt, aber die show an sich, live mit spektakulären explosionen und, zwar sehr offensichtlich arrangierten, aber actionreichen schwertkämpfen war sicherlich einen besuch wert! so sehr werde ich mich nicht über die recht schrulligen dialoge auslassen, schließlich gehöre ich nicht zu der eigentlichen zielgruppe (50+)! mein absolutes highlight war natürlich das abschließende Feuerwerk am himmel, über dem großen jasmunder bodden, zu den tönen von „Also sprach Zarathustra“!

Quelle(Bild): Störtebeker.de